alltagsinseln

Abenteuer im Alltag!

Menschen sind in die Welt gezogen, um das Neue zu entdecken. Von einer großen Sehnsucht gepackt, einmal hinter den Horizont zu schauen, haben sich viele Seefahrer ins Unbekannte aufgemacht. Das Altbekannte ist ausgeschöpft, unendlich oft gewendet worden und der Blick darauf hat sich verengt! Du erkennst dein Bedürfnis nach Abstand, Veränderung und neuen Impulsen, wenn dich die Urlaubslust packt! Endlich Abenteuer erleben! Doch bis zum nächsten Urlaub liegen noch viele Wochen…Oha! Aber Abenteuer ohne Urlaub, geht denn das überhaupt? Ja! Ganz klar, sage ich dir! Oft wandern wir durch unseren Tag und übersehen dabei kleine Abenteuerinseln, welche wir eigentlich ganz wunderbar für uns nutzen könnten. Die liebgewonnenen Gewohnheiten! Wir kennen sie alle! Sie bilden einen sicheren Anker im Wetterchaos des Alltags. Unser Nervensystem ist uns dabei behilflich. Es ist ursprünglich auf Routinen ausgelegt. Mit unseren Routinen fühlen wir uns sicher und selbst bestimmt. Doch nehmen die Routinen einmal überhand, meldet sich unser tief verankertes Grundbedürfnis nach Entwicklung und wir fallen in unsere Stressmuster. Anspannungsgefühle, Unzufriedenheit, Entmutigung, Antriebslosigkeit können sich in uns ausbreiten. Was hier helfen kann, fragst du dich gerade? Alltagsinseln voraus! Kleine Zeiträume im Alltag ermöglichen es uns, unser Stressempfinden durch neue Erlebnisimpulse konstruktiv und erfolgreich zu regulieren. Einmal Planung, bitte! Wie bei deiner Urlaubsreise braucht es dafür eine gute Vorbereitung, damit dein Abenteuer gelingen kann. Bist du bereit zum Kofferpacken? Bereit für ein Abenteuerreise? Für neue Alltagsimpulse? Ja? Dann können dich diese Fragen dabei unterstützen: *Welche Tätigkeit wollte ich schon immer einmal ausprobieren? *Wann ist für mich die beste Tageszeit für eine gelingende Abenteuerreise? Morgens, vor der Arbeit? Mittags, in meiner Pause? Nachmittags oder Abends? *Wie oft in der Woche möchte ich auf eine kleine Abenteuerreise gehen? *Möchte ich von meinen Lieblingsmenschen begleitet werden oder reise ich lieber allein? *Muss ich dafür etwas buchen? Eine Eintrittskarte? Eine Fahrkarte? Eine*n Guide? Achtung! Vermeidung im Anmarsch! Wenn du mit dem Persönlichkeitsanteil rechnest, der auf Selbstsabotage aus ist. Eindeutig erkennen kannst du diesen Anteil, wenn du in dich hineinlauscht und in dir plötzlich ganz klar diese Ausreden aufkommen: „Morgen sicher! Ja, aber…! Bald…! Später vielleicht…! Nachher ganz bestimmt…“ DAS sind klassische Vermeidungsanfänge. Dieser verhindernde Anteil kommt gewohnheitsmäßig bei neuen Anfängen immer wieder ganz heimlich um die Ecke. Oft fällt es uns leichter, ihn zu entlarven, wenn wir ihm einen klaren Namen geben. Hans, Fritz, Elvira, Faulimauli, Minime, Buchsbär, oder, oder. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Mein innerer, vermeidender Anteil heißt „Begonie“ und ändert immer mal wieder den Namen. Schwierig. Hinhörend zu bleiben, ist auch ein neuer Anfang. Wichtig jedoch für das eigene Selbstwertgefühl ist die volle Akzeptanz dieses wichtigen Anteils. Meine „Begonie“ zum Beispiel hilft mir dabei, zu überprüfen, ob ich etwas wirklich, wirklich umsetzen möchte und ob ich mich dabei vielleicht in Gefahr begebe. Wie die Umsetzung gelingt! Um aus Selbstsabotage-Strategien langsam herauszuwachsen, hilft es, sich ganz verbindlich mit sich selbst zu verabreden. Je verbindlicher und öfter du dein Vorhaben bekräftigst, desto unangenehmer fühlt es sich an, nicht in die Umsetzung zu kommen. Vielleicht kann auch eine „Stornopauschale“ dabei helfen, deine Abenteuerreise anzutreten. Die „Stornopauschale“ darf ruhig ein wenig unbequem sein und echtes Unbehagen erzeugen. Schließlich möchtest du sie ja nicht bereitwillig und gern zahlen, oder? Sicher kann es dich bei der Umsetzung unterstützen, wenn du einen Herzmenschen darum bittest, bei dir nachzufragen, ob du deine Alltagsreise schon angetreten hast. Auch hier steigt ein unangenehmes Gefühl in uns auf, vielleicht sogar Scham, wenn wir in die Erklärungsnot kommen und Gründe anführen müssen, warum wir NICHT auf unsere angekündigte Abenteuerreise gegangen sind. Du merkst, mit den Tipps im Gepäck kann es wirklich gelingen und deine Abenteuerreise rückt zum Greifen nah zu dir heran! Bist du startklar? Abenteuer im Alltag , du brauchst Ideen für einen leichten Anfang? Klick‘ mal hier! Was weckt deine Abenteuerlust? Ich bin ganz gespannt von dir zu lesen! Schreibe es mir gern hier in die Kommentare. Deine Anne

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